Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), der in Deutschland die Standards für eine sichere Wasserversorgung setzt, hat in seiner Trinkwasserinformation klargestellt, dass periodische, temporäre Temperaturerhöhungen kein sinnvolles Mittel zur Legionellenbekämpfung sind und in keinem Fall eine thermische Desinfektion darstellt.

Wie der DVGW in seiner periodisch erscheinenden Information zur Trinkwasserinstallation mitteilt, erfüllt die sogenannte Legionellenschaltung, bei der z.B. jede Nacht die Temperatur auf über 70 Grad erhöht wird, auch dann nicht die Anforderungen der Arbeitsblätter W551 und W557, wenn die Zirkulation mit einbezogen wird. Fakt sei vielmehr, dass die Legionellschaltung durch die hohe Belastung der Leitungssysteme zu Materialschäden führen könne.

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